Musterverein für Nachhaltigkeit: Peters besucht FC Internationale

Jona Peters bei seinem Besuch beim FC Internationale Berlin. Foto: privat

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Jona Peters, Leiter Netzwerkbüro für Nachhaltigkeit im Sport in der Lausitz, hat kürzlich den FC Internationale Berlin 1980 e.V. besucht. Der Verein aus Berlin war der erste nachhaltig zertifizierte Amateursportverein Deutschlands und zeigt, welche vielfältigen Möglichkeiten Sportvereine haben, sich für ökologische und soziale Ziele einzubringen. „Mir ist es wichtig, auch über unsere Region hinaus Best-Practice-Beispiele für Nachhaltigkeit im Sport zu finden und ihre Erfahrungen zu nutzen für unsere Vereine. Dabei kann ein Blick über den Tellerrand nie schaden“, sagt Jona Peters. Für die Zukunft wurde ein regelmäßiger Austausch vereinbart.

Im Gespräch mit Anton Klischewski, Koordinator Nachhaltigkeit und Engagement beim FC Internationale Berlin, wurden Themen wie Nachhaltigkeitszertifizierung von Sportvereinen, AG-Nachhaltigkeit, Hitzeschutzinitiativen, Beschaffungsrichtlinien für Merchandise & Sportkleidung oder auch Fördermöglichkeiten für Vereine erörtert. Der Verein hat in der jüngeren Vergangenheit mit seinem Engagement mehrere Preise gewonnen, beispielsweise den „Responsible Sports Award“ in der Kategorie Breitensport (2022) über den „Goldenen Stern des Sports“ auf Bundesebene (2022) bis hin zum „GASAG-Umwelteuro Publikumspreis“ und dem „Innovationspreis des Berliner Sports“ in der Kategorie Nachhaltigkeit (beide 2024).

Ende des Jahres 2020 gründete sich die Nachhaltigkeitsinitiative des Vereins mit ungefähr 15 Mitgliedern. Dabei spielten folgende Fragen eine Rolle: Woher kommt Essen für das Catering in der InterArena? Woher Fußbälle, Trikots und Fanshopartikel? Unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen werden sie hergestellt? Zu welchen weiteren sozialen Themen im Bezirk kann sich der Verein engagieren? Welche ökologischen Themen sind noch relevant (CO2-Reduktion, Abfallvermeidung)? Der FC Internationale Berlin und seine Mitglieder hatten sich gemäß des Gründungsgedankens schon immer gesellschaftspolitisch engagiert. Angefangen mit der Friedensbewegung in den 80ern bis heute positioniert sich der Verein offensiv gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung und engagiert sich sozial über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg. 

2023 wurde ein erster Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht (pdf-Download)

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