Das Netzwerkbüro für Nachhaltigkeit im Sport in der Lausitz lädt am 12. März (Beginn: 16 Uhr) in den Räumen der Lausitzer Sportschule Cottbus (Linnéstr. 3, 03050 Cottbus) zum ersten Netzwerktreffen ein. „Wir wollen eine Plattform und ein Format schaffen, dass Vereine dazu anregt, untereinander Best-Practice-Beispiele und Erfahrungen zum Thema Nachhaltigkeit auszutauschen, die zum Aufbau und der Etablierung einer ,nachhaltigen Sportregion Lausitz‘ beitragen können“, sagt Jona Peters, Leiter des Netzwerkbüros für Nachhaltigkeit im Sport in der Lausitz.
Neben dem Austausch und der Diskussionen stehen zwei Impulsvorträge und ein Referat im Mittelpunkt der Veranstaltung. Miriam Kluttig, 1. Vorsitzende vom Tennisclub (TC) Cottbus, berichtet wie der Verein das Thema Nachhaltigkeit in seinem Tun bereits fest verankert hat. Unter anderem wurde eine Flutlichtanlage mit Hilfe andernorts ausrangierter Laternen installiert. Steffen Müller vom Landessportbund (LSB) Brandenburg informiert zum Thema „Kinderschutz im Sport“.
Im zweiten Block der Veranstaltung stellt Dr. Witalij Schmidt (www.adastra-cultura.eu) die Fördermittellandschaft vor. Der Potsdamer ist als selbstständiger Fördermittelberater tätig und unterstützt Institutionen und Vereine bei der erfolgreichen Beantragung und Nutzung von Fördermitteln. Unter dem Motto „Komplexes Zuwendungsrecht einfach erklärt“ übersetzt Dr. Schmidt beispielsweise bürokratische Begriffe in verständliche Alltagssprache und erklärt zugänglich die entsprechenden Prozesse. „Von der Projektidee zum Fördermittelantrag“ lautet das Thema seines etwa 30-minütigen Vortrags im Rahmen des Netzwerktreffens.
Neben den externen Impulsen soll für die Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor allem Raum für Austausch und Kommunikation gegeben werden. Darüber hinaus ist ein Planspiel „Unser Verein 2036“ vorbereitet. Hier können Vereine anhand von verschiedenen Maßnahmen und einem Ressourcen-Check ihre Nachhaltigkeits-Vision entwickeln. „Wir werden auch einen Überblick geben, über die bisher geleistete Arbeit und die Pläne für das laufende Jahr“, ergänzt Netzwerkleiter Jona Peters.
Anmeldungen sind weiterhin möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

